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Geschichte

Es war die überzeugende Idee von INSSAN, die junge Muslime aus verschiedenen Moscheegemeinden im Jahr 2001 zusammenbrachte. Nachdem sich Muslime in Deutschland jahrzehntelang in ethnisch getrennte Gemeinden zurückzogen, nahm sich nun die junge Gruppe von INSSAN vor, die Entwicklung eines deutschsprachigen Islam zu fördern, der einen wertvollen Beitrag für das friedliche Zusammenleben in diesem Land leistet. Es musste noch einige Vorarbeit geleistet werden, bis sich die ersten Mitglieder am 25. Oktober 2002 zur feierlichen Gründungsversammlung zusammenfanden.

In der Folge warb Inssan bei Muslimen wie Andersgläubigen für seine Ideen und es zeigte sich, dass es einen großen Bedarf daran gab. Mit neuen Unterstützern stieg auch die Zahl der im Verein vertretenen Kulturen – heute stammen die Mitglieder u.a. aus Deutschland, der Türkei, Tunesien, Indien, Frankreich, Palästina, Russland und Kurdistan. Der Trend ist steigend.

Einen weiteren wichtigen Schritt machte Inssan im Oktober 2004, als die ehemalige Berliner Ausländerbeauftragte Barbara John, die Religionswissenschaftlerin Gerdien Jonker, der geistliche Rektor der Katholischen Akademie Ernst Pulsfort, der ehemalige taz-Chefredakteur Thomas Hartmann und Ismet Misirlioglu von der Hilfsorganisation Islamic Relief den Inssan-Beirat gründeten.


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